Das Wiesel

 

Übersicht  

 

 

Das Wiesel - Allgemeines

Übersicht

Das Wiesel gehört zu den hundeartigen Raubtieren und wird der Familie der Marder zugeordnet. In Europa ist das Wiesel das kleinste Raubtier und in zwei Arten beheimatet, dem Hermelin und dem Mauswiesel. Beide Wieselarten zeichnen sich durch einen  langgestreckten, schlanken Körper mit kurzen Gliedmassen und verhältnismässig kurzem Schwanz aus. Sie haben ein braunes Fell mit heller, meist weisser Unterseite. Im Winter färbt sich teilweise das Fell komplett weiss. Die Wiesel sind Einzelgänger und am Tag und in der Dämmerung, im Winter auch nachts, auf der Jagd. Sie sind geschickte und aggressive Jäger, die  ihre gleichgrosse und zum Teil auch grösser Beute reissen oder durch einen Hinterkopfbiss töten. Bei der Beute handelt es sich hauptsächlich um Nagetiere wie Mäuse und Kaninchen. In Zeiten knapper Nahrung werden aber auch Vögel, Eidechsen oder andere Wirbeltiere bejagt.

 

Das Wiesel und der Mensch Übersicht

Bevor die Hauskatze als Mäusefänger auf Höfen eingesetzt wurde, war das Mauswiesel ein beliebtes Mittel, um dem Mäuse- und Rattenbefall Herr zu werden. Heute spielt das Mauswiesel bei der Jagd eher eine untergeordnete Rolle.

Aufgrund seines relativ hohen Stoffwechsels/Energiebedarfes und seiner Grösse ist es eher das Hermelin oder auch Grosswiesel genannt, das sich in die Nähe des Menschen wagt und Schaden anrichtet. Dort findet es Nahrung in Form von Mäusen, Ratten oder auch Küken und Kaninchen. Erfahrungen haben gezeigt, dass das Wiesel durch kleine Löcher in Kaninchen-, Hühnerställe und Vogelvolieren eindringt und dort Schaden anrichtet. Zunächst wird oft der Marder als Verursacher vermutet, jedoch ist es aufgrund des Fehlens ausreichend grosser Schlupflöcher gut möglich, dass es sich bei dem Übeltäter um ein Wiesel handelt.

 

Was ist bei dem Fang von Wieseln zu beachten! Übersicht

Da das Wiesel eher ein scheues Fluchttier ist, ist eine Bejagung nur mit einer Lebendfalle sinnvoll. Das Wiesel ist nicht nur Jäger sondern auch Beutetier. Es bewegt sich sehr nahe am Boden und ist immer auf der Suche nach einem Versteck. Somit ist in der Regel ein Lockmittel oder Köder nicht nötig. Die Falle sollte als gutes Versteck getarnt sein und einen ebenen Eingang bieten. Aufgrund  der über den Tag verteilten, hohen Aktivität des Wiesels sollte die Falle öfters (mindestens zweimal) am Tag kontrolliert werden, da das Wiesel durch die für ihn entstehende Aufregung  verenden kann.